von Uttenhoven +


Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon

1. Teil, Spalte 2722

Genealogisches Handbuch des Adels

Band 134


»Utenhofen,  Eine alte adeliche Familie in Thüringen und im Vogtlande, welche auch noch zu unsern Zeiten in der Nieder-Lausitz auf dem Gute Kasel unweit Luckau floriret hat.  Von Johann von Uttenhofen findet man in der Diplom. Nachlese von Ober-Sachsen P. XI p. 131 sq. einen Lehn-Brief de dato 1328, vermöge dessen er von Landgraf Friedrichen in Thüringen mit etlichen Hufen zu Weissenfels zum Burglehn beliehen worden.  Wolffgang von Utenhoff wird in Seckendorffs Hist. Luth. L. 3 §. 73 n. 12 als Königs Christiani in Dännemarck Cantzler und Staats-Minister Anno 1539 angeführet und dabey gesetzet, daß er einer von Adel aus Vogtland und zwar aus dem Amte Weida gewesen.  David von Utenhoff, zu Zossen, ward Anno 1578 Hertzogl. geheimder Rath und Cantzler zu Coburg, und starb Anno 1580, wie D. Hönn in Cob. Chron. P. I p. 54 anführet.  Mülleri Annal. Sax.«  (c. 2722, Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, 1740)


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